Unternehmen erwarten schnelle Entscheidungen, digitale Prozesse und eine starke Infrastruktur. Doch Kommunen arbeiten zunehmend am Limit. Im Interview spricht Bürgermeister Timo Greuel offen über finanzielle Zwänge, strukturelle Grenzen und darüber, wo Städte trotz allem noch gestalten können. Ein realistischer Blick auf die Rolle der Kommunalverwaltung zwischen Anspruch, Pflicht und politischem Rahmen.
Die Erwartungen von Unternehmen an ihre Kommune wachsen, während der Handlungsspielraum der Städte immer kleiner wird. Ein Großteil der kommunalen Haushalte fließt in gesetzlich vorgeschriebene Pflichtaufgaben, sodass kaum Mittel für eigene Gestaltung bleiben. Gleichzeitig übertragen Bund und Land stetig neue Aufgaben, ohne für eine ausreichende Finanzierung zu sorgen. Dennoch zeigt das Beispiel Langenselbold, dass Kommunen auch unter engen Rahmenbedingungen Akzente setzen können. Voraussetzung dafür sind klare Prioritäten, verlässliche Partnerschaften und gegenseitiges Verständnis zwischen Verwaltung und Wirtschaft, deren Arbeitslogiken oft unterschiedlich sind. Die Rolle des Bürgermeisters wandelt sich dabei zunehmend vom klassischen Entscheider zum Moderator, Netzwerker und Krisenmanager.
„Als Bürgermeister ist man heute viel stärker Moderator, Netzwerker sowie Krisenmanager und Vertrauensanker als klassischer Entscheider. Früher war die Verwaltung stärker planbar, heute ist sie permanent in Reaktion.“, so Bürgermeister Greuel.
Lesen Sie hier das komplette Interview der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, Selina Lukas im Gespräch mit Bürgermeister Timo Greuel.
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