Digitale Sensoren – sinnvoll eingesetzt


Langenselbold LoRaWAN Sensoren Platzhalter Bild

Vielleicht ist es Ihnen bereits aufgefallen: In unserer schönen Stadt kommen seit geraumer Zeit, an einigen Stellen, Sensoren zum Einsatz. Diese kleinen Messgeräte erfassen wichtige Daten rund um Umwelt und Infrastruktur. Dies geschieht ganz automatisch und ohne dass jemand ständig vor Ort sein muss.

Die Technik dahinter heißt LoRaWAN. Vereinfacht gesagt handelt es sich dabei um eine Funkverbindung, die extrem wenig Energie braucht und trotzdem über mehrere Kilometer Daten übertragen kann. So können die Sensoren viele Jahre mit nur einer Batterie arbeiten.

Mehr Infos zur Technologie auf z. B. Wikipedia <hier>

Ich darf Ihnen versichern: Kosten und Nutzen stehen bei allen Projekten aus dem Bereich Digitalisierung im Vordergrund. Wir programmieren die Sensoren selbst und haben bewusst auf den Kauf eines teuren Dashboards verzichtet. Die Daten werden automatisch ausgelesen und an geeigneten Stellen dargestellt. Alle Informationen werden gesammelt unter https://langenselbold.de/smart/ sowie punktuell, zum Beispiel auf den Unterseiten des Freibades oder des Kinzigsees zur Verfügung gestellt. Die Sensoren selbst sind zumeist sehr günstig, und auch die zentrale Antenne (das Gateway auf dem Rathausdach) wurde dankenswerterweise vollständig durch den Main-Kinzig-Kreis finanziert.

In Langenselbold nutzen wir die Möglichkeit der Technologie bereits wie folgt:

Am Kinzigsee wird die Temperatur und Wasserqualität überwacht.
https://langenselbold.de/strandbad-kinzigsee/

Im Freibad messen wir die Wassertemperatur.
https://langenselbold.de/freibad-langenselbold/

Am Rathaus und Schloss erfassen wir seit einem halben Jahr, wie oft die historischen Eingänge genutzt werden. So werden Belastungen greifbarer und die Werte unterstützen das Liegenschaftsmanagement beim Schutz der Bausubstanz. Rückschlüsse auf Personen sind hierbei selbstverständlich nicht möglich. Ermöglicht wird lediglich die Erkennung des Türöffnungs-/Schließstatus und die Führung von anonymen Statistiken über diese Ereignisse.
https://langenselbold.de/sensorik/

Sukzessive arbeiten wir auch an der Einführung von Pegelstandsmessungen (Kinzig, Fallbach und Gründau), um frühzeitig Veränderungen erkennen und reagieren (Hochwasserschutz und Frühwarnsystem) zu können.

Diskutiert wird mit dem Bereich Kultur außerdem immer wieder ein einfaches Parkleitsystem, um zum Beispiel bei größeren Veranstaltungen die Auslastung von Parkplätze an und um die Klosterberghalle herum besser darstellen zu können.

Ich möchte Sie an dieser Stelle ausdrücklich bitten, sollten Sie Interesse haben, sich einzubringen, sei es als Unternehmer, etwa durch Sponsoring weiterer Sensorik oder auch als engagierte Privatperson, kommen Sie gerne auf mich zu.

Langenselbold, 22.08.2025

Im Auftrag

vcard-bild-logoMarco Meid
06184 802-138
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Digitalisierungsbeauftragter

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wenden Sie sich bitte direkt an die Stadt Langenselbold.

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– redaktionell geprüft –

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Schloßpark 2
63505 Langenselbold

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