R3 in Langenselbold auf 300 Metern saniert – Kreisbeigeordneter Jannik Marquart übergibt Förderbescheid


Main-Kinzig-Kreis. –  Auf rund 300 Metern ist der Radfernweg R3 in Langenselbold, in dem Zeitraum vom 03.08. bis 12.08.2026, gemäß den Richtlinien für Radverkehr ausgebaut und asphaltiert worden. Es handelt sich um den Abschnitt zwischen dem Abzweig „Baumschule Müller“ und dem Kleingartenverein „Auf der Sieb“ – und um das bislang schlechteste Stück des Radwegs in diesem Bereich. Der Weg hat einen entsprechenden Unterbau erhalten und ist nun drei Meter breit. Für Radfahrerinnen und Radfahrer ist die Strecke damit deutlich komfortabler als zuvor. Der Main-Kinzig-Kreis beteiligt sich mit einer Förderung an den Kosten des Ausbaus. Kreisbeigeordneter Jannik Marquart übergab Langenselbolds Bürgermeister Wolfgang Rittershauß kürzlich den Förderbescheid. Dabei waren auch Elmar Sachs, Radverkehrsbeauftragter des Main-Kinzig-Kreises, und Matthias Kring vom Amt für Bauen, Liegenschaften und technische Dienste der Stadt.

„Der R3 durchquert den Main-Kinzig-Kreis und verbindet auf seinem Weg viele unserer Städte und Gemeinden. Deshalb lohnt es sich, genau hinzuschauen, wo es noch schlechte Abschnitte oder Lücken gibt“, sagte Jannik Marquart. Der Kreis wolle das Fahrrad bei der Weiterentwicklung der Verkehrswege nicht nur mitdenken, sondern gezielt dort fördern, wo Verbesserungen notwendig sind. „Viele Menschen nutzen das Fahrrad für den Weg zur Arbeit, zum Bahnhof oder zum Einkaufen. Dem sollten wir gerecht werden. Gute Radwege gehören für mich deshalb zu einem Verkehrsnetz, das den Menschen verschiedene Möglichkeiten bietet, von A nach B zu kommen.“

Wolfgang Rittershauß begrüßte die Unterstützung des Kreises. „Langenselbold ist durch seine Lage ein Ort, an dem viele Verkehrswege zusammentreffen. Das gilt auch für den Radverkehr. Wenn wir Wege wie den R3 verbessern, ist das nicht nur für Freizeitradlerinnen und Freizeitradler interessant. Es macht das Fahrrad im Alltag attraktiver.“ In der Vergangenheit seien immer wieder Menschen an ihn herangetreten, um auf den schlechten Zustand des Radwegs hinzuweisen. „Dieses Ärgernis haben wir jetzt gemeinsam mit dem Main-Kinzig-Kreis beseitigt“, so der Bürgermeister.

Die Arbeiten zwischen dem Abzweig „Baumschule Müller“ und dem Kleingartenverein „Auf der Sieb“ kosten insgesamt rund 90.000 Euro. Der Main-Kinzig-Kreis beteiligt sich mit rund 18.000 Euro. Grundlage der Förderung ist das Radverkehrskonzept des Kreises und das darin festgelegte Radwegenetz.

Für Elmar Sachs, Radverkehrsbeauftragter des Main-Kinzig-Kreises, ist der Ausbau ein Beispiel dafür, wie das Radverkehrskonzept wirken soll: „Wir schauen nicht nur darauf, wo neue Radwege gebraucht werden. Genauso wichtig ist es, bestehende Verbindungen zu verbessern. Ein Radweg ist nur so gut wie seine schwächsten Abschnitte. Genau deshalb ist es sinnvoll, solche Stellen gezielt anzugehen.“

Bürgermeister Rittershauß nimmt den Förderbescheid entgegen
Matthias Kring, Amt für Bauen, Liegenschaften und technische Dienste der Stadt Langenselbold, Elmar Sachs, Radverkehrsbeauftragter des Main-Kinzig-Kreises, Langenselbolds Bürgermeister Wolfgang Rittershauß, Kreisbeigeordneter Jannik Marquart, sowie Knut Prenger, Bauleiter Fa. Senzel Tief- und Straßenbau GmbH, Jörg Senzel, Geschäftsführer Fa. Senzel Tief- und Straßenbau GmbH, bei der Übergabe des Förderbescheids.

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