THE KING’S SINGERS
Patrick Dunachie, Countertenor
Edward Button, Countertenor
Julian Gregory, Tenor
Christopher Bruerton, Bariton
Nick Ashby, Bariton
Piers Connor Kennedy, Bass
[…] the golden tones of the King’s Singers created a sound of exquisitely worked beauty […]Simon Thompson, The Times, August 13, 2019
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The King’s Singers setzen seit über fünfzig Jahren den Goldstandard des A-cappella-Gesangs auf den wichtigsten Bühnen der Welt. Sie sind bekannt für ihre unvergleichliche Technik, Musikalität und Vielseitigkeit. Diese resultieren zum einen aus dem reichen Erbe der Gruppe, zum anderen aus ihrem Pioniergeist, der eine außergewöhnliche Fülle von Originalwerken, einzigartigen Kooperationen und Aufnahmen hervorbrachte.
Die umfangreiche Diskographie der King’s Singers wurde mit etlichen Auszeichnungen belohnt, u.a. mit zwei Grammy Awards, einem Emmy Award und einem Platz in der ersten Hall of Fame der Musikzeitschrift Gramophone. 2023 hat das Ensemble drei völlig unterschiedliche gemeinsam produzierte Alben veröffentlicht, die die immense Bandbreite ihres Repertoires widerspiegeln. Eines davon erinnert an den 400. Todestag der großen Renaissance Komponisten Thomas Weelkes und William Byrd. Ein weiteres Album würdigt ihre Auftragswerke und enthält u.a. György Ligetis „Nonsense Madrigals“. Ligeti, der 2023 seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, hat diesen Zyklus eigens für das Ensemble komponiert. Das dritte Album ist eine Hommage an 100 Jahre Disney, mit 25 brandneuen Arrangements von Liedern aus legendären Disney Filmen.
Eines der wichtigsten Ziele der Gruppe war schon immer die Erweiterung des Kanons der Chormusik. The King’s Singers haben seit ihrer Gründung über 200 Auftragskompositionen an bedeutende Komponisten des 20. Und 21. Jahrhunderts vergeben, u.a. John Tavener, Joe Hisaishi, Judith Bingham, Eric Whitacre, György Ligeti, Luciano Berio, Krzysztof Penderecki und Toru Takemitsu. Zu dieser neuen Musik kommt eine einzigartige Sammlung von Close Harmony und A-cappella Arrangements, darunter auch solche von ehemaligen und heutigen Ensemblemitgliedern.
Offiziell wurden The King’s Singers 1968 gegründet, als sechs junge Chorstipendiaten des King’s College in Cambridge ein Konzert in der Londoner Queen Elizabeth Hall gaben. Zufällig bestand diese Gruppe aus zwei Countertenören, einem Tenor, zwei Baritonen und einem Bass, und bei dieser Besetzung ist es geblieben.
Neben ihrer weltweiten anspruchsvollen Konzert- und Aufnahmetätigkeit mit mehr als 100 Konzerten pro Jahr leiten The King’s Singers Workshops und Kurse auf allen Erdteilen, und arbeiten mit Gruppen und Einzelpersonen an der Herangehensweise an Ensemblegesang.
Anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens im Jahr 2018 gründeten sie in den USA die The King’s Singers Global Foundation. Die Stiftung dient als Plattform, die die Schaffung neuer Musik in verschiedenen Disziplinen unterstützt, eine neue Generation von Musikern fördert und ein musikalisches Angebot für Menschen jeglicher Herkunft bietet.
Foto: Benjamin Ealovega
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