Die Stadt Langenselbold hat gemeinsam mit der EAM EnergiewendePartner GmbH und dem Institut für nachhaltige Energieversorgung GmbH (INEV) aus Rosenheim den nächsten wichtigen Schritt bei der Erstellung der kommunalen Wärmeplanung eingeleitet. Mit einem erfolgreichen Kick-off-Termin ist das Projekt offiziell in die vertiefende Bearbeitungsphase gestartet.
Aktuell werden die bereits vorliegenden Daten zur Wärmeversorgung, zu Gebäudestrukturen sowie zu den örtlichen Energiepotenzialen gesichtet, ausgewertet und ergänzt. Ziel ist es, eine möglichst vollständige Datengrundlage zu schaffen, um den zukünftigen Wärmebedarf sowie die Potenziale für eine klimafreundliche Wärmeversorgung in Langenselbold fundiert bewerten zu können.
Die kommunale Wärmeplanung ist ein strategisches Instrument zur Gestaltung einer zukunftsfähigen Wärmeversorgung. Sie soll aufzeigen, wie die Wärmeversorgung in Langenselbold langfristig klimaneutral, wirtschaftlich und versorgungssicher gestaltet werden kann. Dabei werden unter anderem die Nutzung erneuerbarer Energien, Energieeffizienzmaßnahmen sowie mögliche Versorgungsstrukturen untersucht.
Grundlage hierfür ist das Wärmeplanungsgesetz, das Kommunen zur Erstellung eines kommunalen Wärmeplans verpflichtet. Ziel ist es, den Weg zu einer treibhausgasneutralen Wärmeversorgung bis zum Jahr 2045 aufzuzeigen. Für die Stadt Langenselbold gilt eine gesetzliche Frist zur Fertigstellung des Wärmeplans bis spätestens Juli 2028.
„Mit der kommunalen Wärmeplanung schaffen wir eine wichtige Grundlage für zukünftige Entscheidungen im Bereich der Energieversorgung. Dabei geht es nicht nur um den Klimaschutz, sondern auch darum, langfristig eine verlässliche und wirtschaftliche Wärmeversorgung für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen in Langenselbold sicherzustellen“, so die Stadtverwaltung.
Die Erstellung des kommunalen Wärmeplans wird durch das Land Hessen gefördert. Die Förderung erfolgt im Rahmen der Förderung kommunaler Energiekonzepte (Kommunaler Wärmeplan) auf Grundlage der Richtlinie des Landes Hessen zur energetischen Förderung im Rahmen des Hessischen Energiegesetzes (HEG).
Die Stadt Langenselbold wird die Öffentlichkeit im weiteren Verlauf des Projekts regelmäßig über Fortschritte und Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung informieren.
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